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Ein Sprung in die Geschichtsbücher

Rehdens A-Junioren feiern Niedersachsen-Titel und Regionalliga-Aufstieg

Starke „Men in Black“: Die A-Junioren des JFV RWD Rehden feierten die Meisterschaft der Niedersachsenliga und den Aufstieg in die Regionalliga. Dazu trugen bei (vorn v. l.): Ibrahim Arifi, Lennart Greifenberg, Rivaldo Brüning, Torge Rittmeyer, Felix Gätjen, Justus Rode, Lars Goebel, Mustafa Gören, Hrachya Asatryan, Jannik Günther, Maris Thiry, Julian Fehse und Roman Schildmeyer sowie (hinten v. l.): Aziz Ayal, David Kinner, Ibrahim Wally, Timucin Tasa, Claas Langhorst, Moritz Raskopp, Kelvin Obazee, Joshua Heyer, Joel Schallschmidt, Trainer Drilon Gashi, Enrico Müller, Elias-Finn Hachmeyer, Hannes Fortkamp, Timo Hibbeler, Marcel Schillmöller, Janik Dieckmann, Co-Trainer Lars Fehse und Betreuer Rolf Greifenberg. Foto: Krüger

Rehden – Schiedsrichter Julian Bergmann nahm sich siebeneinhalb Minuten Nachspielzeit. Vielleicht hätte er eher abgepfiffen, doch den letzten Elfmeter in diesem rassigen Niedersachsenliga-Duell zwischen den A-Junioren des JFV Rehden und dem VfL Bückeburg musste er geben, weil Bückeburgs Michel Kümmel Rehdens Moritz Raskopp an der Grundlinie gefoult hatte. Joshua Heyer versenkte den Strafstoß cool zum 4:2 (1:0)-Endstand – und der komplette Kader samt Trainer Drilon Gashi, allen Betreuern, RWD-Chef Michael Hohnstedt und Rehdens Vereinsboss Friedrich Schilling stürmten den Strafraum. Im Nu hatten sich die Aufstiegshelden die schwarz-gelben Meistershirts übergestreift – mit dem Schriftzug „Bye Bye Niedersachsenliga, Hello Regionalliga“. Dass sie in der neuen Saison in der zweithöchsten deutschen A-Junioren-Liga antreten, konnten am Samstag in den Rehdener Waldsportstätten noch nicht alle fassen.

„Aber die Jungs werden da bestehen, die Klasse halten und vielleicht sogar oben mitmischen“, prophezeite Kapitän Heyer nach dem historischen Coup. Er darf da nicht mehr mithelfen, sondern „muss“ in den Herrenbereich und trägt künftig das Trikot vom SV Falke Steinfeld. Auch Janik Dieckmann zählt zu jenen, die den Meister nach dessen historischer Leistung verlassen – er wechselt zu den Männern von BW Lohne, wie Steinfeld in der Landesliga Weser-Ems. „Aber die, die bleiben, packen das auf jeden Fall“, urteilte der Torschütze zum 1:0. Ähnlich sah es Trainer Gashi: „Ich freue mich, so ein Team zu haben, das wir noch um ein paar Neuzugänge verstärken.“ Die umkämpfte Partie sah er „als Spiegelbild der Saison: Wir mussten immer hart arbeiten und hatten selten das nötige Quäntchen Glück.“ Hinzu kam, „dass wir heute alle in der zweiten Halbzeit ein bisschen platt waren“, gestand Dieckmann.

In der ersten Hälfte sah es danach noch nicht aus. „Wir haben den Gegner nicht zum Zuge kommen lassen“, urteilte Gashi. Heyer sah es ähnlich: „Wir haben die richtige Zweikampfhärte reingelegt.“

Stimmt. Die Platzherren führten vor 220 Zuschauern von Beginn an Regie und ließen Bückeburg kaum über die Mittellinie kommen. Die erste Gästechance überhaupt vereitelte RWD-Torwart Lars Goebel gegen Christopher Dath (19.) – doch im direkten Gegenzug stand es 1:0 für Rehden. Dieckmann war bei einer Rechtshereingabe von Lennart Greifenberg einen Schritt eher als der heraus geeilte VfL-Keeper Joseph Werner und schloss souverän ab (20.). Fünf Minuten später hätte es 2:0 stehen können, doch Maris Thiry zimmerte die Kugel an den Querbalken.

Nach dem Wechsel betrieb der JFV Chancenwucher: Raskopp zwang Werner zur Glanzparade (53.), Torge Rittmeyer lupfte am leeren Tor vorbei (61.), Felix Gätjen verfehlte um Zentimeter (64.). So kam es, wie es kommen musste: Bückeburgs Jan-Malte Schwier nutzte einen Diagonalball zum 1:1 (67.). Ein Punkt hätte Rehden im Meisterschafts-Fernduell gegen den MTV Treubund Lüneburg zwar ebenfalls gereicht (der JFV A/O/Heeslingen als weiterer Konkurrent war parallel in Göttingen gar nicht mehr angetreten), „aber irgendwie kamen wir ins Schwimmen“, gab Heyer zu. „Zum Glück“, meinte Dieckmann, „haben wir immer richtig auf die beiden Ausgleichstore geantwortet.“

Und zwar in Person von Gätjen, der einen weiten Ball von Rittmeyer aufnahm und ins lange Eck zum 2:1 abschloss (77.). Keine 60 Sekunden später entschied Bergmann bei einem von Heyer geblockten Schuss auf Handelfmeter – und Christopher Dath egalisierte (78.). Vier Minuten vor Schluss fiel die Entscheidung, als Jasper Vogt eine scharfe Gätjen-Hereingabe ins eigene Tor drückte. Der Rest war Vorfreude pur auf die Meistersause.

 
     


 


 

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